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Mehrere Menschen sind nach dem Einsturz eines Hauses unter einer dicken
Betonplatte begraben- die Rettungsmannschaften verlieren viel Zeit, bis
sie zu den Verletzten vordringen können.
So
ein Ereignis ist ein Fall für die Sprengmeister der Sprenggruppe 14.
Die
Bergung von eingeklemmten Personen kann durch Einsatz von dosierten
Sprengladungen, dem sog. „Rette-. und Bergesprengen“, entscheidend
beschleunigt werden.
Dieses
Verfahren übte die Sprenggruppe 14 am Abend des 26.Mai 2008 am
Katastrophenübungsplatz „Tritolwerk“ des Österreichischen Bundesheeres
in Eggendorf, Bez. Wr. Neustadt.
Die 15
Sprengbefugten und 10 Sprenggehilfen hatten die Gelegenheit an 4
Stellen Durchbrüche bei Betondecken herzustellen.
Die
festgestellten Stärken und Art des Baumaterials bildeten die Grundlage
für Lademengendosierung und Verdämmung.
Das
durch die Detonation zermürbte Baumaterial wurde mittels Presslufthammer
zu einem Durchbruch 60 x 60 cm erweitert. Eventuell vorhandene
Armierungseisen wurden im Anschluss mittig durchtrennt und zur
Helferseite heraus gebogen.

Sicherheitsbelehrung durch SprenggruppenKdt. OBI Ing. Sittner

Herstellen der Ladungen

Ladungsanbringung am Sprengobjekt

Sprengsignal – Räumung des Gefahrenbereiches

Die Sprengung


Sprengerfolg gegeben. Die zermürbte Betonplatte

Sprengbefugte und
Sprenggehilfen der Sprenggruppe 14
Fotos: Kronberger / FF Hinterbrühl
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