Freiwillige Feuerwehr Hinterbrühl

 

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Mai 2010
Bericht der Sprenggruppe 14

Die Sprenggruppe 14
ist gerüstet, um im Bedarfsfall rasch Verschüttete zu orten und zu retten, Eisstaus bzw. Gräben zu sprengen oder Dämme bei Hochwassergefahr zu öffnen.

SPRENGSPEZIALISTEN der SPRENGGRUPPE 14

übteN  für den Ernstfall

 

Um für Katastrophenfälle bestens vorbereitet zu sein,
übten die Sprengbefugten der Sprenggruppe 14 am 10. und am 22. Mai 2010.

 

10. Mai 2010: Katastrophenhilfeübungsplatz „Tritolwerk“

 

>> ORTEN UND SPRENGEN UM LEBEN ZU RETTEN<<

 Mehrere Menschen sind nach dem Einsturz eines  Hauses unter einer dicken Betonplatte begraben- die Rettungsmannschaften verlieren viel Zeit, bis sie zu den Verletzten vordringen können.

So ein Ereignis ist ein Fall für die Sprengmeister der Sprenggruppe 14.

Die Sprenggruppe 14 übte am Abend des 10.Mai 2010  am Katastrophenhilfeübungsplatz „Tritolwerk“ des Österreichischen Bundesheeres in Eggendorf, Bez. Wr. Neustadt.

Neben der „biologischen Ortung“ durch Rettungshunde ist das Lokalisieren von Verschütteten  mittels Ortungsgeräte eine Grundlage für effiziente Hilfe.

Die Einweisung auf das Ortungsgerät und Handhabung an einer Schadstelle  war wesentlicher Bestandteil der Übung am Katstrophenübungsplatz.

Den zweiten Übungsschwerpunkt bildete die Bergung von eingeklemmten Personen durch Einsatz von dosierten  Sprengladungen, dem sog.  „Rette-. und Bergesprengen“.

Die 10 Sprengbefugten und 8 Sprenggehilfen hatten die Gelegenheit  an 3 Stellen Durchbrüche bei Betondecken herzustellen.

Die festgestellten Stärken und Art des Baumaterials bildeten die Grundlage für Lademengendosierung und Verdämmung.

Das durch die Detonation zermürbte Baumaterial wurde mittels Presslufthammer zu einem Durchbruch 60 x 60 cm erweitert. Eventuell vorhandene Armierungseisen wurden im Anschluss mittig durchtrennt und zur Helferseite heraus gebogen.

 

Bilder : 10 05 2010:


Sicherheitsbelehrung durch den Sicherheitsunteroffizier des ÖBH

 



Zubereiten des Sprengstoffes.
Das grammgenaue Wiegen brachte den Rette- und Bergekräften den beinahmen „Apotheker-Pioniere“ ein.

 



Ladungsanbringung am Sprengobjekt,
Aufgeklebte Fünf-Punkt-Ladung ; Anschließen der Zündleitung

 


Sprengsignal – Räumung des Gefahrenbereiches

 



Feuer!

 


Sprengbefugte und Sprenggehilfen der Sprenggruppe 14

 



Einsatz des Ortungsgeräts

 

 

22. Mai 2010  Hohe Wand

>>HOLZSPRENGUNGEN<<

 

In Zusammenarbeit mit der Sprenggruppe 21 fand am 22. Mai 2010 eine Sprengübung auf der Hohen Wand statt.

Für die teilgenommenen 8 Sprengbefugten und 10 Sprenggehilfen standen Holzsprengungen auf knapp 1000m Höhe auf dem Übungsprogramm.

Es konnten 9 Wurzelstöcke aus dem Boden gesprengt bzw. transportgerecht gespalten werden.

 

Bilder : 22 05 2010:


Herstellung der Laderäume

 


Ladungsanbringung unter einer der Hauptwurzeln


Feuer !


Ein Sprengtrupp der Sprenggruppe 14 mit seine
m Sprengerfolg

 

Bericht: Sprenggruppenkommandant OBI Ing. Franz Sittner

Fotos: FF HINTERBRÜHL