Die Katastrophen-Hilfsdienste des NÖ
Landesfeuerwehrverbandes (früher: Feuerlösch- und Berge-Bereitschaften)
sind mit der Durchführung der erforderlichen Hilfsmaßnahmen bei
Katastrophenfällen beauftragt.
Eine Katastrophe kann durch Naturereignisse oder sonstige (zB
technische) Ursachen entstehen und ist eine außergewöhnliche Schädigung
von Menschen oder Sachen.
Mögliche Aufgaben sind Rettungseinsätze, Großbrände, Hochwasser und
Vermurungen, Notversorgung der Bevölkerung, Freimachen von
Verkehrswegen, Mitwirkung zur Wiederherstellung von
Nachrichtenverbindungen und Energieversorgung u.v.m.
Spezialeinsätze werden im Rahmen des Katastrophen-Hilfsdienstes vom
Spreng-, Tauch-, Strahlenschutz-, Versorgungs-, Flugdienst und der
Feuerwehrstreife durchgeführt.
Die Katastrophenhilfe umfasst ebenfalls Maßnahmen zur Verhütung und zur
Vorbereitung der Abwehr von Katastrophen wie auch die Bekämpfung der
Katastrophen selbst.
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Am 5. April 06 um 15 Uhr fuhr die FF-Hinterbrühl zum
Katastrophenhilfeeinsatz nach Dürnkrut. Aus dem Bezirk Mödling sind 225
Feuerwehrleute mit 49 Fahrzeugen ausgerückt.
Die March trat in vielen Bereich über die Ufer, bereits mehr als 600
Häuser und 1.200 Menschen sind davon betroffen.

Die Besatzung des RLF Hinterbrühl bezog gemeinsam mit der FF-Maria
Enzersdorf Stellung bei einer Mühle in Dürnkrut. Dort läuft die
Produktion rund um die Uhr. Ein Abstellen bedeutet in der angespannten
wirtschaftlichen Situation womöglich das AUS für den Betrieb. Schon ein
Wasserstand von 5 cm im Maschinenkeller hätte die Abstellung erfordert.
Daher mußte der Raum so weit als möglich wasserfrei gehalten werden.
Außerdem war der Hof gegen 2 Seiten mit dämmen gegen das Hochwasser
geschützt. Es war jedoch auch dort eine durchgehende Wasserhaltung
erforderlich. Weiters wurden mehrere Siloböden bepumpt.





Die Einsatzkräfte arbeiteten die Nacht durch.

Dank unserer geländegängigen Fahrzeuge konnten überflutete Straßen
befahren werden.
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© FF-Hinterbrühl / Fotos: H.Berger und
E.Göbl
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