Freiwillige Feuerwehr Hinterbrühl

 

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Katastrophenhilfeeinsatz für die 14. KHD Bereitschaft
2006-04-05 bis 2006-04-06

Die Katastrophen-Hilfsdienste des NÖ Landesfeuerwehrverbandes (früher: Feuerlösch- und Berge-Bereitschaften) sind mit der Durchführung der erforderlichen Hilfsmaßnahmen bei Katastrophenfällen beauftragt.

Eine Katastrophe kann durch Naturereignisse oder sonstige (zB technische) Ursachen entstehen und ist eine außergewöhnliche Schädigung von Menschen oder Sachen.

Mögliche Aufgaben sind Rettungseinsätze, Großbrände, Hochwasser und Vermurungen, Notversorgung der Bevölkerung, Freimachen von Verkehrswegen, Mitwirkung zur Wiederherstellung von Nachrichtenverbindungen und Energieversorgung u.v.m.

Spezialeinsätze werden im Rahmen des Katastrophen-Hilfsdienstes vom Spreng-, Tauch-, Strahlenschutz-, Versorgungs-, Flugdienst und der Feuerwehrstreife durchgeführt.

Die Katastrophenhilfe umfasst ebenfalls Maßnahmen zur Verhütung und zur Vorbereitung der Abwehr von Katastrophen wie auch die Bekämpfung der Katastrophen selbst.
 
 

Am 5. April 06 um 15 Uhr fuhr die FF-Hinterbrühl zum Katastrophenhilfeeinsatz nach Dürnkrut. Aus dem Bezirk Mödling sind 225 Feuerwehrleute mit 49 Fahrzeugen ausgerückt.
Die March trat in vielen Bereich über die Ufer, bereits mehr als 600 Häuser und 1.200 Menschen sind davon betroffen.

Die Besatzung des RLF Hinterbrühl bezog gemeinsam mit der FF-Maria Enzersdorf Stellung bei einer Mühle in Dürnkrut. Dort läuft die Produktion rund um die Uhr. Ein Abstellen bedeutet in der angespannten wirtschaftlichen Situation womöglich das AUS für den Betrieb. Schon ein Wasserstand von 5 cm im Maschinenkeller hätte die Abstellung erfordert. Daher mußte der Raum so weit als möglich wasserfrei gehalten werden. Außerdem war der Hof gegen 2 Seiten mit dämmen gegen das Hochwasser geschützt. Es war jedoch auch dort eine durchgehende Wasserhaltung erforderlich. Weiters wurden mehrere Siloböden bepumpt.
 

 

Die Einsatzkräfte arbeiteten die Nacht durch.

Dank unserer geländegängigen Fahrzeuge konnten überflutete Straßen befahren werden.

 

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© FF-Hinterbrühl / Fotos: H.Berger und E.Göbl