Die Katastrophen-Hilfsdienste des NÖ
Landesfeuerwehrverbandes (früher: Feuerlösch- und Berge-Bereitschaften)
sind mit der Durchführung der erforderlichen Hilfsmaßnahmen bei
Katastrophenfällen beauftragt.
Eine Katastrophe kann durch Naturereignisse oder sonstige (zB
technische) Ursachen entstehen und ist eine außergewöhnliche Schädigung
von Menschen oder Sachen.
Mögliche Aufgaben sind Rettungseinsätze, Großbrände, Hochwasser und
Vermurungen, Notversorgung der Bevölkerung, Freimachen von
Verkehrswegen, Mitwirkung zur Wiederherstellung von
Nachrichtenverbindungen und Energieversorgung u.v.m.
Spezialeinsätze werden im Rahmen des Katastrophen-Hilfsdienstes vom
Spreng-, Tauch-, Strahlenschutz-, Versorgungs-, Flugdienst und der
Feuerwehrstreife durchgeführt.
Die Katastrophenhilfe umfasst ebenfalls Maßnahmen zur Verhütung und zur
Vorbereitung der Abwehr von Katastrophen wie auch die Bekämpfung der
Katastrophen selbst. |
Die FF-Hinterbrühl rückte am Samstag, den 7. Oktober 2006 um 6:40 zur
Übung der 14. KHD Bereitschaft aus. Das Rüstfahrzeug ist im 4. Zug
eingeteilt und wurde der technischen Übung zugeteilt. Das Übungsszenario
stellte einen schweren Verkehrsunfall mit einem Autobus, einem Tankwagen
und einem PKW dar, wobei in zwei Fahrzeugen insgesamt 4 Personen
eingeklemmt waren. Somit wurde unverzüglich ein Brandschutz aufgebaut
und mit der Rettung der Personen begonnen. Zur Rettung der Personen,
welche unter dem Bus eingeklemmt waren, kamen die Hebekissen zum
Einsatz.
In weiterer Folge wurde der Autobus mit Seilzug und Greifzug
aufgerichtet, der in den Graben abgestürzte Tankwagen wurde mittels
zweier Seilzüge geborgen. Die Bergung des PKWs wurde mit dem Kran aus
dem Graben durchgeführt und danach händisch umgedreht.



Das Fahrzeug, in welchem noch eine Person eingeklemmt ist, beginnt zu
qualmen.


Der Autobus wird mit den Hebekissen soweit angehoben, das die
Personen gerettet werden können.













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