Freiwillige Feuerwehr Hinterbrühl

 

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Schaumangriff als Übungsziel

17. Mai 2006

Löschschaum ist das geeignete Löschmittel bei Bränden der Brandklassen A und B

Löschschaum wird durch Zumischung von syntetischem Mehr-bereichsschaummittel  zum Löschwasser erzeugt. Mit Hilfe eines Zumischers wird das Schaummittel dem Wasser zugefügt und im Schaumrohr verschäumt. Es gibt drei Arten von Löschschaum: Schwer-schaum, Mittelschaum und Leichtschaum.

Die Art des Schaumes hängt von seiner Verschäumung ab. Schwerschaum wird mit einem Schwerschaumrohr erzeugt, nach einer Verschäumung mit Luft kann sich das Volumen des Löschwasser-Schaummittel-Gemisches bis zu 20fach vergrößern (Schwerschaum: bis 20fache Verschäumung).

 Mittelschaum wird mit Hilfe von Mittelschaum-rohren erzeugt (21 bis 200fache Verschäumung).

Die Erzeugung von Leichtschaum kann nur mit geeigneten Ventilatoren erfolgen (201 bis 1000fache Verschäumung).

Schwerschaum hat eine kühlende und eine er-stickende Löschwirkung. Mittel- und Leichtschaum haben eine erstickende Löschwirkung, sie werden auch zum Fluten von Räumen (Keller, Lagerräume) eingesetzt. Die Wahl des geeigneten Löschmittels hängt immer von der Art des brennenden Stoffes ab.

 

 

Das Übungsziel war ein Schaumangriff mit zwei Tanklöschfahrzeugen und Aufbau der Wasserversorgung.
Nach Auffrischen des Wissens über Theorie und Praxis des Schaumangriffes und den Einsatz von Feuerlöschern wurde die einsatzmäßige Übung durchgeführt.

 

 

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