Abbruchhäuser sind begehrte Übungsobjekte für die
Feuerwehr. Der Vorteil liegt darin, das die Anordnung der Räume in den
Objekten für die Einsatzkräfte unbekannt sind. Zudem ist es möglich, bei
Vernebelung mit Nebelmaschinen sehr realitätsnahe Bedingungen
herzustellen. Die vermissten Personen werden durch Pupen simuliert. Die
teilweise vorhandene Möblierung, kombiniert mit der Sichtbehinderung
zeigt den Einsatzkräften wie schwer es ist sich zu orientieren und die
Pupen welche bewusstlose Personen darstellen, zu finden sind.
Ebenfalls kann das Öffnen von Türen und Fenstern sowie
der Dachdeckung geübt werden.
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Die FF Hinterbrühl hatte die Gelegenheit in einem Abbruchhaus eine
praxisnahe Übung abzuhalten. In dieser Übung wurde ein Brand in einem
Wohnhaus mit Menschenrettung simuliert. Mit Hilfe von Nebelmaschinen
wurde starke Rauchentwicklung hergestellt und eine Puppe war die zu
rettende Person. Zum Einsatz kamen zwei Tanklöschfahrzeuge und das
Kommandofahrzeug mit 15 Feuerwehrleute als Besatzung. Zwei
Atemschutztrupps mit jeweils 3 Mann drangen in das Brandobjekt vor und
durchsuchten die Räume nach Menschen und löschten den Brand. Ebenso
wurden Öffnungen in das Dach geschlagen und die Räume belüftet.

Der Maschinist steht hinter dem Tanklöschfahrzeug und achtet auf die
Wasserversorgung
während der Atemschutztrupp die Ausrüstung anlegt.

Kontrolle der Ausrüstung vor dem Einsatz

Vorrücken in das verrauchte Brandobjekt



Zurück aus dem Brandobjekt

Öffnung der Dachdeckung um zum vermeintlichen Brandherd vorzudringen

Feuerwehrmann mit schwerem Atemschutz und Rettungsleine
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