![]() |
Freiwillige Feuerwehr Hinterbrühl
|
|
|
|
|
-Automatische Brandmeldeanlagen |
Brandmeldeanlagen haben die
Aufgabe, einen Brand frühzeitig zu erkennen und an die
Brandmeldezentrale
zu melden. Dort wird die Meldung
ausgewertet, d.h. es wird angezeigt, von
welchem Objekt und aus welchem Raum die Brandmeldung kommt.
Durch diese Meldung können die festgelegten
Maßnahmen (meist automatische Verständigung der Feuerwehr) eingeleitet
werden.
sind rein manuelle, vom Menschen abhängige Meldeeinrichtungen. Die Auslösung erfolgt nur aufgrund persönlicher Wahrnehmung.
Automatische Brandmeldeanlagen sind von der persönlichen Wahrnehmung unabhängige Meldeeinrichtungen. Sie reagieren je nach Bauart auf Rauchgas, Licht oder Wärme. Nach ihren Funktionsprinzipien unterscheidet man:
A) Ionisationsbrandmelder Diese nützen die ionisierende Wirkung bereits geringer Rauchgasmengen zur Branderkennung.
B) Optische Brandmelder können je nach Überwachungsaufgabe auf verschiedene Lichterscheinungen ansprechen: - Trübung des Lichtes durch Rauch - Lichtbrechung durch Rauchgase - Flackerndes Licht durch Flammen - Infrarotstrahlung - Ultraviolettstrahlung
C) Temperaturabhängige Brandmelder Erkennungskriterium ist der Temperaturanstieg im Überwachungsbereich. Die Ansprechkriterien sind: - Das Erreichen einer Grenztemperatur (Maximaltemperaturmelder) - Ein rascher Temperaturanstieg, auch schon im niederen Temperaturbereich (Dif-ferentialtemperaturmelder).
Brandmeldeanlagen können aber auch zur: - Auslösung betriebsinterner Alarme - Inbetriebsetzung von automatischen Löschanlagen (Sprühflut-, Gaslösch-, Explosionsunterdrückungsanlagen u.ä.) - Schließung von Brandschutz- und Rauchabschlüssen (z.B. Brandschutztüren, Rauchschutztüren, Brandschutzklappen) - Abschaltung von Klima- und Lüftungsanlagen - Einschaltung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen usw. eingesetzt werden.
sind mit Rauchmeldern ausgestattete, speziell für den Haushalts- und Wohnbereich entwickelte Brandfrüherkennungsgeräte, die vor allem bereits in Großbritannien, Skandinavien und den USA sehr erfolgreich eingesetzt werden. Die Geräte können einzeln aber auch vernetzt im ganzen Haus betrieben werden und lösen bei Brandentstehung (Schwelbrand, Rauch) ein akustisches Signal aus. Dadurch ist eine gute hausinterne Überwachung von Schlafräumen, Kinderzimmern, Seniorenräumen oder anderen nicht immer benützten Räumen möglich. Homemelder ersetzen aber kein zugelassenes Brandmeldesystem. Eine Alarmweiterleitung zu einer öffentlichen Empfangsanlage ist nicht möglich. Homemelder sind mit Batterie - und Netzanschluss erhältlich.
(Homemelder)
|